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Auszüge aus Werken der Romantik |
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Hier
werden die von Ihnen eingesandten Textstellen Führen Sie mit den gefundenen Texten eine Lesung durch.
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TEXTAUSZUG 1: SEHNSUCHT NACH DEM ANDERSWO Sehnsucht Es schienen so golden die Sterne, Eichendorff - Gedichte - 1841
Sehnsucht Zwei junge Gesellen gingen Eichendorff - Gedichte - 1841
TEXTAUSZUG 3: THEMA? Waldeinsamkeit Tieck: Die Märchen aus dem Phantasus
TEXTAUSZUG 4: ... Was quillt auf einmal so ahndungsvoll unterm Herzen, und verschluckt der Wehmuth weiche Luft? Hast auch du ein Gefallen an uns, dunkle Nacht? Was hältst du unter deinem Mantel, das mir unsichtbar kräftig an die Seele geht? Köstlicher Balsam träuft aus deiner Hand, aus dem Bündel Mohn. Die schweren Flügel des Gemüths hebst du empor. Dunkel und unaussprechlich fühlen wir uns bewegt Novalis: Hymnen an die Nacht
TEXTAUSZUG 5: Das zerbrochene Ringlein Eichendorff - Gedichte - 1841
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| TEXTAUSZUG 6: ...die blaue Blume sehn' ich mich zu erblicken. Sie liegt mir unaufhörlich im Sinn, [...] es ist, als hätt' ich vorhin geträumt, oder ich wäre in eine andere Welt hinübergeschlummert [...] Ich hörte einst von alten Zeiten reden; wie da die Thiere und Bäume und Felsen mit den Menschen gesprochen hätten. Mir ist grade so, als wollten sie allaugenblicklich anfangen, und als könnte ich es ihnen ansehen, was sie mir sagen wollten. [...] Der Jüngling verlohr sich allmählich in süßen Fantasien und entschlummerte. Da träumte ihm erst von unabsehlichen Fernen, und wilden, unbekannten Gegenden. Er wanderte über Meere mit unbegreiflicher Leichtigkeit; wunderliche Thiere sah er; er lebte mit mannichfaltigen Menschen, bald im Kriege, in wildem Getümmel, in stillen Hütten. Er gerieth in Gefangenschaft und die schmählichste Noth. Alle Empfindungen stiegen bis zu einer niegekannten Höhe in ihm. Er durchlebte ein unendlich buntes Leben; starb und kam wieder, liebte bis zur höchsten Leidenschaft, und war dann wieder auf ewig von seiner Geliebten getrennt. [...]Was ihn aber mit voller Macht anzog, war eine hohe lichtblaue Blume, die zunächst an der Quelle stand [...] Er sah nichts als die blaue Blume, und betrachtete sie lange mit unnennbarer Zärtlichkeit. Endlich wollte er sich ihr nähern, als sie auf einmal sich zu bewegen und zu verändern anfing [...] die Blume neigte sich nach ihm zu, und die Blüthenblätter zeigten einen blauen ausgebreiteten Kragen, in welchem ein zartes Gesicht schwebte. Novalis: Heinrich von Ofterdingen - 1802
TEXTAUSZUG 7: Ich möcht als Spielmann reisen Eichendorff - Gedichte - 1841
TEXTAUSZUG 8: O! mir ist, als glicht ihr einem meiner Brüder, der noch vor unserm Unglück von uns schied, und nach Persien zu einem berühmten Dichter zog. [...]Wüßt ich nur noch einige seiner herrlichen Lieder, die er uns hinterließ! [...]er tröstete die Sängerin mit freundlichen Worten, und bat sie, ihm umständlicher ihre Geschichte zu erzählen. Sie schien es nicht ungern zu thun. Heinrich setzte sich ihr gegenüber und vernahm ihre von häufigen Thränen unterbrochne Erzählung. Vorzüglich hielt sie sich bei dem Lobe ihrer Landsleute und ihres Vaterlandes auf. Sie schilderte den Edelmuth derselben, und ihre reine starke Empfänglichkeit für die Poesie des Lebens und die wunderbare, geheimnißvolle Anmuth der Natur. Sie beschrieb die romantischen Schönheiten der fruchtbaren Arabischen Gegenden, die wie glückliche Inseln in unwegsamen Sandwüsteneien lägen, wie Zufluchtsstätte der Bedrängten und Ruhebedürftigen, wie Kolonien des Paradieses, [...] anziehend durch mannichfaltige Überbleibsel ehemaliger denkwürdiger Zeiten. Novalis: Heinrich von Ofterdingen - 1802 |
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