| Home | ||
Das romantische Ich
|
||
Im 19.
Jahrhundert kommt es aufgrund tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen und
schwindender Glaubensüberzeugungen zu einer Werteverschiebung. |
||
| Selbstbetrachtung | ||
Man betrachtet sich selbst sehr genau und betont vor allem das
Besondere, das Außergewöhnliche. Aus dieser narzisstischen Haltung heraus entstehen
zahlreiche Bekenntnisse und autobiografische Romane. |
|
|
| Selbstbehauptung | ||
Originalität der eigenen
Umgangsformen, Kleidung und Sprache. Originalität der eigenen Lebensführung, der gesellschaftlichen Beziehungen. Verteidigung der eigenen Freiheit, wobei dies manchmal mit Trotzhaltungen gegen die Gesellschaft bzw. das Bürgerliche einhergeht. |
||
| Selbstwert- und Überlegenheitsgefühl | ||
| Man ist sich seiner eigenen Genialität bewusst, auch wenn sie von der Gesellschaft nicht anerkannt wird. | ||
| Vorrang des Einzelnen vor de Gesellschaft | ||
Man hält die individuellen Rechte für wichtiger als die Rechte der
Gesellschaft gegenüber dem Einzelnen. Zum Beispiel in der Liebe: – Zwei Wesen, die von Menschen getrennt werden, haben das Recht, sich vor Gott zu verbinden. – Zwei Wesen, die ohne Liebe verbunden wurden, haben das Recht, diese Verbindung als nichtig zu betrachten. |
||
Melancholie / Kämpfe / Europäische Kunst
****