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Die Kämpfe der Romantiker |
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| Der Romantiker wird aber nicht unentwegt von Schwermut und Melancholie geplagt. | ||
| Engagement | ||
Der "engagierte" Mensch ist die andere Seite ein und desselben Wesens. Sichtbar wird das in: - der Hochschätzung der Leidenschaft als Energiequelle. |
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- Idealen, die humanitär, religiös oder auch patriotisch sein können. - der leidenschaftliche Verteidigung
der Freiheit. - dem Gespür des Romantikers für einen zu erfüllenden gesellschaftlichen Auftrag. Der Dichter muss das Volk führen. Manche Dichter vertreten das Ideal des Mitleids mit den einfachen Leuten, den Opfern der Gesellschaft, und eine breite und brüderliche Mitmenschlichkeit. - Vorliebe für soziale und politische Aktivitäten. Die Romantiker beteiligen sich an politischen Auseinandersetzungen, sind mitunter Wortführer und Abgeordnete. |
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| Neue Werte und Inspirationsquellen | ||
Entgegen den klassischen Regeln der Ästhetik, die Mäßigung und Ordnung predigen, wenden sich die Romantiker – dem Außergewöhnlichen, – dem Exzessiven, – den aufeinander prallenden Kräften zu. |
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Sie erforschen die Kräfte der Nacht und des Imaginären: Träumereien, Träume, Irrealität, Halluzinationen, Wahnsinn. |
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| Mit dem romantischen Drama erneuern sie die literarischen Formen und verursachen so mitunter Skandale, wie beispielsweise bei der Uraufführung des Stückes Hernani von Victor Hugo. |
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| Sie bringen das Mittelalter und die seit der Renaissance verachtete gotische Kunst wieder zu Ehren. | ||
| Sie interessieren sich für
Volksmärchen und -lieder.
In Frankreich entdecken sie Shakespeare neu, nachdem er von den Klassikern abgelehnt wurde. |
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| Sie suchen neue Inspirationsquellen im Orient und im Exotischen. |
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Ich / Melancholie / Europäische Kunst
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